Sascha Lenze – freier Philosoph und Autor
Autodidakt, Vater und Querdenker, der in stiller Tiefe nach dem Wesen der Schwingung forscht.


Über Mich
Über mich Sascha Lenze - Techniker. Philosoph. Vater. Hermit. Buddhist.
Ich bin 1985 in Bergisch Gladbach geboren und aufgewachsen. Das meiste, was ich weiß, habe ich nicht in einem Hörsaal gelernt. Ich habe es in Werkstätten gelernt, in Nächten mit Büchern, in Jahren der Stille, im Umgang mit Maschinen, die keine Fehler verzeihen, und in Gedanken, die sich nicht abschütteln ließen. Heute lebe ich in Straelen, am Niederrhein, nah an der holländischen Grenze.
Von Beruf bin ich Techniker, mit einer Ausbildung in Präzisionsmechanik und über 20 Jahren Erfahrung in Vakuum- und Kryogentechnik. Ich habe bei Bruker Advanced Superconductors und Leybold GmbH gearbeitet, war beteiligt an Projekten wie Magnum PSI und an der Fertigung supraleitender Magnete für den Large Hadron Collider am CERN. Systeme, die unter Ultrahochvakuum arbeiten, nahe dem absoluten Nullpunkt, gekühlt mit flüssigem Helium. Der äußerste Rand des physikalisch Möglichen.
Heute arbeite ich als Wartungstechniker in der pharmazeutischen Industrie und pendle täglich nach Holland. Zwei Welten. Zwei Sprachen. Zwei Identitäten, die ich längst aufgehört habe zu trennen.
Ich bin Techniker, der philosophiert. Und Philosoph, der mit den Händen denkt. Beides gehört zusammen. Bei mir war es nie anders.
Die Philosophie hat mich nicht durch die Universität gefunden. Sie hat mich durch das Leben gefunden. Durch Krisen, durch Nächte, durch die Fragen, die sich nicht wegdrängen lassen. Seit 2008 schreibe ich, zunächst in frühen Essays über Liebe und Existenz, dann zunehmend systematischer. Was in diesen Jahren entstanden ist, ist die Ontologie der Schwingung, mein philosophisches Hauptwerk, das ich unter dem Namen Projekt Kosmos entwickle.
Ihr Kern ist ein kosmozentrisch-prozessualer Realismus: die Überzeugung, dass Bewusstsein kein Zufall und kein Nebenprodukt der Materie ist, sondern das Herzstück des Universums. Dass alles schwingt. Dass Resonanz nicht nur ein physikalisches Phänomen ist, sondern ein ontologisches Prinzip. Meine Begriffe dafür sind das Ignotum und das Negotum, zwei Pole, zwischen denen alles Sein sich entfaltet.
Mein Denken schöpft aus Whitehead, Jung, Nietzsche, Schestow und vor allem aus Jochen Kirchhoff, meinem Denker-Vater, dessen Werk meine Liebe zur Philosophie geweckt und mein Weltbild für immer verändert hat. Der Buddhismus ist dabei nicht nur eine religiöse Praxis, sondern eine philosophische Haltung, die tief in mein Denken eingeflossen ist: die Vergänglichkeit, das Loslassen, die Idee des Nicht-Festhaltens. Vieles davon findet sich in der Ontologie der Schwingung wieder.
Ich bin Autodidakt. Das war nie ein Mangel für mich, sondern eine Entscheidung: frei zu denken, ohne die Grenzen eines akademischen Rahmens, ohne die Pflicht zur Schulzugehörigkeit. Ich zahle dafür den Preis der Einsamkeit, den jeder zahlt, der außerhalb der anerkannten Wege geht. Und ich tue es trotzdem, weil ich nicht anders kann.
Ich identifiziere mich als Hermit und Außenseiter. Nicht aus Bitterkeit, sondern aus Klarheit. Meine tiefste Verbindung zur Welt finde ich in der Stille, in Büchern, in Gedanken, und in der Arbeit mit Kindern.
Gemeinsam mit meinem langjährigen Freund Jonathan Eckstein führe ich Tektonaut, ein kostenloses Robotik- und Technik-Workshop-Projekt für Kinder im Raum Straelen und Wachtendonk, unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins WildWuchsKollektiv e.V. Wir geben Kindern das, was wir uns selbst früher gewünscht hätten: einen Raum zum Bauen, Denken, Ausprobieren und Staunen. Ohne Leistungsdruck. Ohne Eintritt. Ohne Bedingungen.
Ich bin Vater zweier Töchter. Vegetarier. Buddhist. Jemand, der nachts liest und tagsüber Maschinen repariert und darin keinen Widerspruch sieht.
Diese Seite ist kein akademisches Portfolio. Sie ist ein Denkraum. Ein Ort, an dem ich aufschreibe, was ich verstanden habe, was ich noch nicht verstehe, und was mich nicht loslässt. Wer hier liest, ist willkommen. Wer Fragen stellt, noch mehr.
Vom Mechaniker zum freien Philosophen – ein Weg geprägt von Neugier und Selbstreflexion.
Handwerklich geprägt, geistig frei.
Freier Philosoph
Autodidaktisches Forschen und Schreiben im stillen Dialog mit der Welt.